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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
  • Saba-Nur Cheema © Marian Lenhard
  • Meron Mendel © Marian Lenhard
  • Ruth Hoffmann © Odile Hain

Moderation: Helga Frese-Resch

Kulturelle Freiheit steht unter Druck: durch politische Vereinnahmung ebenso wie durch eine Debattenkultur, in der Empörung und Lagerdenken den offenen Austausch erschweren. Ruth Hoffmann beschreibt in Raubzug von rechts (Goldmann, 2026) die Strategien der Neuen Rechten, kulturelle Werte und historische Erinnerungen für ihre Zwecke zu nutzen. Saba-Nur Cheema und Meron Mendel fragen in Die Empörungsfalle(KiWi, 2026), wie wir verhärtete Fronten überwinden und wieder lernen können, produktiv zu streiten.

Was bedeuten diese Entwicklungen für Autor:innen, Verlage, Buchhandlungen und andere Kulturinstitutionen? Wie politisch darf oder muss Kultur sein? Welche Verantwortung tragen diejenigen, die kulturelle Räume gestalten? Und wie können diese Räume offen, vielfältig und streitfähig bleiben?

Eine Veranstaltung der IG Meinungsfreiheit und Demokratie im Börsenverein, des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Freedom of Expression. Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Cronstett- und Hynspergische ev. Stiftung zu Frankfurt am Main. 

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