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International
  • © George Eberle
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Moderation: Claudia Dathe
Lesung: Birgitta Assheuer

Rebellierender, Verbannter, Stimme der verlorenen Freiheit – Taras Schewtschenko zeichnet seinen Lebensweg zwischen Provinz und Zentrum, zwischen Widerstand und Unterwerfung  in Gedichten und Tagebuchnotizen aus den 1840er bis 1860er Jahren. Lesja Ukrajinka erzählt von den gesellschaftlichen und persönlichen Umbrüchen der beginnenden Moderne am Ende des 19. Jahrhunderts und nimmt dabei insbesondere Lebenswege von Frauen in den Blick.

Juri Andruchowytsch und Tanja Maljartschuk stellen aus der Ukrainischen Bibliothek Taras Schewtschenkos Auswahlband Flieg mein Lied, meine wilde Qual und Lesja Ukrajinkas Erzählband Am Meer vor und sprechen über das Schreiben im Kontext gesellschaftlicher Umbrüche und Aufbebehren in Vergangenheit und Gegenwart.