Moderation: Maike Albath
Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert nun schon ungefähr so lange wie der gesamte Erste Weltkrieg. Die russischen Verluste sind hoch, die wirtschaftlichen Kosten ebenfalls. Jederzeit hätte Wladimir Putin den Krieg beenden können. Warum hat er das nicht getan? Warum kämpfte Russland immer weiter? Und wie realistisch ist der Glaube daran, dass Russland Frieden halten würde, sollte es zu einem Waffenstillstand kommen? Martin Schulze Wessel analysiert die Geschichte des russischen Imperiums, erklärt, warum Russlands Expansionspolitik sich aus einer imperialen Geschichte speist und zeigt, welche Mittel in der Vergangenheit gegen den russischen Imperialismus geholfen haben.
Altmontal, ein deutsches Dorf in der Schwarzmeerebene. Hier wird Hedwig Krämer 1919 geboren und erlebt, wie ihre Bullerbü-Märchenwelt durch Hungersnöte, Verfolgung und Krieg zur Hölle wird, der sie 1942 entkommt. Michael Riepl erzählt einfühlsam die frühen Jahre seiner Großmutter und blickt dabei immer wieder auf die heutige Ukraine im Krieg. Sein glänzend geschriebenes Buch liest sich fesselnd wie ein Roman – aber es ist eine wahre Geschichte von Familie, Heimat, Not und einem unfassbaren Lebensmut.

