Klett-Cotta
Sachbuch
  • © Evelyn Schels

Napoleon prägte wie kein anderer die Geschichte Frankreichs und Europas. Nietzsche charakterisierte ihn als „Synthesis von Unmensch und Übermensch“. Dieses Urteil beschreibt die ganze Bandbreite der Wertungen, die Napoleon in den letzten 200 Jahren erfahren hat. Eindrucksvoll deckt Willms die Voraussetzungen und Gründe für das stete Gegeneinander von Bewunderung und Ablehnung im Urteil über diesen Machtmenschen auf. Eingehend schildert er, wie es Napoleon gelang, seinen eigenen Mythos zu entwickeln, der ihm die Macht in Frankreich wie auch Europa verschaffte und der erst mit seinem Scheitern 1815 zerstört wurde. Tatsächlich jedoch wurde selbst die Verbannung, in der Napoleon bis 1821 lebte, dazu genutzt, diesen Mythos zu formen und zukunftsfähig zu machen.

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