Moderation: Alf Haubitz (hr2-kultur)
Silvester 1954. In den frühen Morgenstunden überfällt eine dreiste Räuberbande die Rentenauszahlstelle in Frankfurt am Main. Die Tat erschüttert die Öffentlichkeit der gesamten Bundesrepublik. Im Fortgang wird daraus der erste Medienprozess der BRD. Im Zentrum drei junge Männer, die nicht nur ihre gemeinsame Kindheit vereint.
Schuld und Unschuld schildert das Streben nach dem kleinen persönlichen Glück innerhalb einer verworfenen Welt. Hindernisse dabei werden von den Protagonisten häufig einer übergeordneten Macht zugeschrieben, die in allem gegen sie gerichtet ist. In diesem Sinn ist der Roman von hoher Aktualität und ein Spiegel ins Hier und Jetzt.
