Moderation: Britta Jürgs
New York City ist nicht nur ein realer Ort, sondern auch einer des Imaginierten. Seit nunmehr Jahrhunderten erfinden Autor:innen die Stadt neu, halten ihre Vergangenheit fest, notieren Gegenwartsbeobachtungen. Sie schreiben nicht nur in New York und über New York, sondern entwerfen auch ganz unterschiedliche Visionen dieser Stadt und prägen somit das Bild, das man in aller Welt von ihr hat. Die Frankfurter Kulturjournalistin Isabella Caldart führt anhand prominenter Autorinnen sowie unbekannter Romane durch New York. Mit Dorothy Parker gründen wir den New Yorker, mit der Harlem Renaissance revolutionieren wir die Kultur, es geht ins literarische Queens, zum Sockel der Freiheitsstatue, um einen Mord im Kreise Siri Hustvedts und gemeinsam mit Kathy Acker in den Underground der 1970er.
