Das Lesefest – 10 Jahre OPEN BOOKS

Donnerstag, 15. Oktober 2009, Frankfurt am Main. Ein grauer, nieseliger Tag. In einer halben Stunde beginnt OPEN BOOKS, das neue Lesefest der Stadt. Die Buchmesse verhandelt das Buch als Kulturgut; OPEN BOOKS feiert es als Ereignis. Der Publikumsmagnet „Literatur im Römer“ wird um ein frisches und junges Format erweitert, das die besten Bücher des Herbstes präsentiert. Wir rollen Autoren und Publikum den roten Teppich aus und verwandeln den Römerberg in eine große Lesebühne. Drumherum gibt es Komfortzonen und Partys, auch dies Teil des Konzepts. Doch trotz Werbung sind wir nervös. Noch ist Zeit, bis es losgeht. Ich stehe vor dem Frankfurter Kunstverein, unserem Epizentrum. Da taucht aus dem Nebel ein Herr mit dem Programmheft auf. Unser erster Gast. Dann der nächste. Rasch werden es mehr, bis sich Ströme an Menschen über den Römerberg ergießen. Jetzt wissen wir, dass Frankfurt auf OPEN BOOKS gewartet hat: ein Lesefest im Herzen der Stadt.

Dr. Sonja Vandenrath
Leiterin OPEN BOOKS